Wohngeld Änderung von Amts wegen (ohne Antrag) verringern


Rechtsgrundlage(n)


Fachlich freigegeben am

30.06.2023

Formulare/Schriftformerfordernis

Formulare vorhanden: nein

Schriftform erforderlich: nein

Formlose Antragsstellung möglich: nein

Persönliches Erscheinen nötig: nein


Gebühr

Gebühr
EUR (KOSTENFREI)


Erforderliche Unterlagen

Bei der Entscheidung von Amts wegen (ohne Antrag) kann die Wohngeldstelle von Ihnen Unterlagen anfordern, wenn diese für die Entscheidung benötigt werden.


Verfahrensablauf

Die Behörde prüft von Amts wegen und sendet Ihnen einen Bescheid zu.

In Brandenburg:

Die Behörde erhält davon Kenntnis, dass die Voraussetzungen für eine Änderung des Wohngeldgeldes vorliegen könnten.

Die Behörde prüft, ob eine Änderung des Wohngeldes vorzunehmen ist, nimmt diese Änderung gegebenenfalls vor und übersendet Ihnen einen Bescheid.


Fristen

Eine Neuentscheidung Ihrer Behörde von Amts wegen muss innerhalb eines Jahres, nachdem Ihre Wohngeldbehörde von der Änderung Ihrer Verhältnisse Kenntnis erlangt hat, erfolgen.

In Brandenburg:

Es gibt keine Frist.


Volltext

Ihr Anspruch auf Wohngeld könnte sich verringern, wenn im Zeitraum der Wohngeldbewilligung nicht nur vorübergehend, also mehr als 4 Monate lang,

Im Falle einer Mietsenkung oder geringeren Belastung bei Wohneigentum oder bei Erhöhung des Gesamteinkommens kann es auch zu einer Rückforderung kommen, wenn diese Änderungen nicht nur vorübergehend sind, also länger als 4 Monate andauern.


Fachlich freigegeben durch

Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein

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Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)


Hinweise (Besonderheiten)

Sie sind verpflichtet, alle Änderungen, die zu einer Verringerung des Wohngeldes führen können, der Wohngeldbehörde unverzüglich mitzuteilen. Um die rechtswidrige Inanspruchnahme von Wohngeld zu vermeiden oder aufzudecken, überprüft die Wohngeldbehörde die Haushaltsmitglieder regelmäßig durch einen Datenabgleich – auch in automatisierter Form – insbesondere mit der Datenstelle der Rentenversicherung.

Es wird zum Beispiel abgeglichen,

Ebenso ist ein Abgleich mit der Meldebehörde zu Meldeanschriften, Wohnungsstatus und Zeitpunkt von Ummeldungen möglich.

Zudem besteht die Möglichkeit eines Kontenabrufs beim Bundeszentralamt für Steuern.

Verdachtsfälle auf Betrug werden grundsätzlich bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Durch diese Überprüfungen kann die Wohngeldbehörde zum Beispiel ermitteln,

Die Überprüfung ist bis zum Ablauf von zehn Jahren nach Bekanntgabe der zugehörigen Wohngeldbewilligung zulässig.


Voraussetzungen


Zuständige Stelle(n)