Demonstration für Gleichberechtigung und Akzeptanz

Eine Woche nach dem Vorfall, bei dem Unbekannte die Regenbogenflagge vor dem Rathaus in Dallgow-Döberitz in Brand gesetzt hatten, kamen am 22. Juni 2025 rund 150 Menschen aus Dallgow-Döberitz, Falkensee und der Umgebung zusammen, um vor dem Gemeindesitz ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt zu setzen.

 

Die Rednerinnen und Redner, unter ihnen Birgit Mattausch, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, Harald Wunderlich, Vorsitzender der Gemeindevertretung sowie Anna Mohn, Mitglied der Gemeindevertretung betonten in ihren Reden die Wichtigkeit eines respektvollen Miteinanders.

 

In den Ansprachen wurde deutlich: Die Regenbogenflagge steht für weit mehr als nur bunte Farben auf Stoff. Sie ist ein Symbol für Freiheit, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die das Fundament einer offenen Gesellschaft bilden. Ein Angriff auf diese Flagge sei deshalb auch ein Angriff auf die Grundwerte, die alle verbinden.

 

Die Gemeinde machte klar, dass sie sich aktiv für ein diskriminierungsfreies Zusammenleben stark macht. Es wurde betont, dass unterschiedliche Meinungen selbstverständlich erlaubt sind, aber niemand das Recht habe, Symbole der Vielfalt zu beschädigen oder zu zerstören.

 

Auch die Gemeindevertretung bekräftigte die Bedeutung der Regenbogenflagge als Zeichen für Freiheit und Gleichheit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung forderten dazu auf, die Vielfalt zu schützen und eine Gesellschaft zu gestalten, in der jeder Mensch in Frieden und Freiheit leben kann.

 

Die Regenbogenflagge, die am Tag nach der Beschädigung direkt erneuert wurde, hängt vor dem Rathaus Dallgow-Döberitz auf Beschluss der Gemeindevertretung während des Pride Month noch bis Ende Juni.

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Veröffentlichung

Dallgow-Döberitz
Di, 24. Juni 2025

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