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Lauschen und Lächeln - Konzert mit Joachim Gies und Ravi Srinivasan

30. 10. 2022 um 16:00 Uhr

Joachim Gies – Saxophone,

exotische Instrumente

   Ravi Srinivasan – Tabla,

indische Perkussion

 

Sonntag, 30. Oktober 2022, 16 Uhr

Kirche Seeburg

Potsdamer Chaussee 1

14624 Dallgow-Döberitz

 

Eintritt frei, Spenden erbeten.

 

Joachim Gies setzt seine Klangreise mit dem indischen Perkussionisten Ravi Srinivasan in der Seeburger Kirche fort. Seine Konzertreisen nach Sibirien und in die Mongolei haben die Musik von Joachim Gies stark beeinflusst. So verbinden sich auch in dem Duokonzert asiatische Rhythmik mit besonderen Saxophonklängen. Die beiden Musiker haben ein intuitives Zusammenspiel entwickelt und bewegen sich dabei in Grenzbereichen: zarte Klänge schweben durch den Konzertraum. Joachim Gies entlockt seinen Instrumenten meditative Klänge. Ravi Srinivasan nimmt diese Atmosphäre auf, holt dann immer weiter aus, um den Rhythmus zu verstärken. So entwickelt sich eine Art von imaginärer Weltmusik, die die Zuhörer in den Bann zieht. 

In einem Interview mit der Verlegerin Caroline Helms beschreibt Joachim Gies seine Musik so: „Musik hat die Kraft, uns in Sphären zu versetzen, die tief in uns liegen. Diese versuche ich zum Klingen zu bringen, so dass meine Musik einen nicht unbeteiligt lässt.“

 

Joachim Gies studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Musik in Berlin. Neben seiner Kammermusik bilden Literaturvertonungen, Filmmusik und Hörspiele weitere Schwerpunkte. Aufführungen mit Angela Winkler, Tina Engel, Gerd Wameling und Hanns Zischler, Konzerte mit Lauren Newton und Cecil Taylor. Einladungen zum Moers Festival und Roaring Hooves in Ulan-Bator. 2012 erhielt er den Kompositions-Förderpreis der A und A Kulturstiftung. 2015 erteilte die Stiftung einen weiteren Kompositionsauftrag mit Hölderlin-Vertonungen. Im März 2020 wurde seine Hölderlin-Vertonung MNEMOSYNE an der Universität Wien aufgeführt.

 

 

Ravi Srinivasan ist weltweit unterwegs als gefragter Tabla-virtuoso, Perkussionist und Sänger, bekannt für sein virtuoses Pfeiffkunst. Als Komponist und Solist arbeitete er u.a. für Berliner Philharmonie, Islenska Operan, Nationaltheater Mannheim, Gewandhaus Leipzig, Thalia-Theater Hamburg, Regisseur Christoph Schlingensief, Berliner Jazz Festival, und begleitete viele namhafte indische Künstler. 2006 gewann sein Trio Indigo Masala den Creole Weltmusikpreis in Hannover. Im seinem Kinderstück Music from the Moon wirkte Ravi in über 100 Vorstellungen in Island und Grönland mit. Die Verfilmung lief in Kinos Europaweit.

 

Pressestimmen zu den beiden Musikern:

Joachim Gies erfindet den Saxophon-Sound noch einmal neu.“ G. Huesmann, Der Tagesspiegel

"Die Zuhörer erlebten eine andere Zeit, die mal still zu stehen scheint, sich ausdehnt und wieder intensiv erlebt wird. Hören, horchen und lauschen werden neu erlebt, weit ab von einer Welt des täglichen Lärmkonsums." Märkische Allgemeine Zeitung

Drum man, very good, very funny“ - HH Dalai Lama, 2015

 

„…a rhythmical extravaganza…“ - The Times of India, 2014

 

It was a really beautiful experience - The Malay Mail, 2014

 
 

Veranstaltungsort

Kirche Seeburg, Potsdamer Chaussee 1, 14624 Dallgow-Döberitz

 

Veranstalter

Kirchengemeinde Seeburg

 
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