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Auftakt zum Klimaschutzkonzept

Am 18. Mai kam es zur Auftaktveranstaltung zum Klimaschutzkonzept der Gemeinde Dallgow-Döberitz, zu der die Gemeindeverwaltung die Vertreter der Gemeindevertretung, sachkundige Bürgerinnen und Bürger sowie die Firma Intep geladen hatte, die mit der Konzepterstellung beauftragt ist. Ziel der Veranstaltung war es, die geladenen Gäste zum Klimaschutzkonzept zu informieren, einen Ideenaustausch anzustoßen und gemeinsam Zwischenziele auf dem Weg zur Klimaneutralität zu definieren.

 

Dallgow-Döberitz hat im September 2020 beschlossen, bis zum Jahr 2035 klimaneutral sein – und damit 10 Jahre früher, als es das Klimagesetz der Bundesregierung vorsieht. Der Klimaschutz in der Gemeinde hat bereits im September 2019 mit einem fraktionsübergreifendem Antrag zum Klimaschutz begonnen. Um das ambitionierte Vorhaben zu realisieren wurde im Oktober letzten Jahres ein Klimaschutzmanager eingestellt, der die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts mit der Firma Intep koordiniert.

 

Nachdem Bürgermeister Sven Richter in die Historie des Klimaschutzes in der Gemeinde eingeführt hatte, stellten die drei Projektmitarbeitenden der Firma Intep, die ihren Hauptsitz in der Schweiz hat, sich und ihre Arbeit vor. Das Ziel sei es, ein individuelles Klimaschutzkonzept zu entwickeln, das eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Zu diesem Zweck ist eine intensive Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Konzepterstellung vorgesehen.

 

Aktuell befindet sich das Projekt in der Ist-Analyse. Intep Datenanalyst Dirk Friebel berichtete, wie wichtig es ist, belastbare Daten aus allen Bereichen zu sammeln, um hieraus eine Energie- und Treibhausgasbilanz zu erstellen. Im nächsten Schritt würden dann die Einsparpotentiale ermittelt und letztlich die einzelnen Maßnahmen abgeleitet, mit der die Gemeinde klimaneutral werden soll. Der Katalog hierzu wird nach Projektplan im 3. Quartal 2022 vorliegen. Zuvor wird es noch einen Workshop mit Bürgerbeteiligung geben, in dem die Möglichkeit besteht, bei der Entwicklung der Maßnahmen mitzuwirken.

 

Mit der Förderung von Photovoltaik-Anlagen, der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und mit einer Reihe weiterer Maßnahmen ist die Gemeinde bereits im Klimaschutz aktiv, wie Amtsleiterin Birgit Mattausch berichtete.

 

Die Anwesenden nutzten die verbleibende Zeit, um gemeinsam Ziele und Handlungsfelder zu definieren. Bezüglich eines Absenkungspfads, der beschreibt, wie schnell die Treibhausgas-Emissionen im zeitlichen Verlauf bis 2035 gesenkt werden sollen, gab es rege Diskussion. Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass der Straßenverkehr im Ort das größte und effektivste Handlungsfeld für Einsparungen darstellt. Entsprechend werde klimagerechte Mobilität sicher eine große Rolle im Konzept einnehmen.

 

Neben dem Verkehr wurden weitere wichtige Handlungsfelder im Bereich Stadtentwicklung, Bildung, Gebäude und Wirtschaft identifiziert – konkret beispielsweise mit Photovoltaik- Anlagen auf Gebäuden oder der tieferen Einbindung von Schulen in den Klimaschutz. Die Teilnehmer waren sich zudem darin einig, dass die Gemeindeverwaltung in einer Vorbildfunktion ist und auf dem Wege zur Erreichung der Klimaschutzziele ambitioniert voranschreiten müsse.

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Dallgow-Döberitz

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