Ein langanhaltender Stromausfall, ein sogenannter Blackout, hätte weitreichende Folgen: Beleuchtung, Heizung, Telekommunikation, viele Zahlungsmittel und Teile der Trinkwasserversorgung könnten gleichzeitig ausfallen. Deshalb wirbt neben dem Landkreis und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auch die Gemeinde Dallgow‑Döberitz dafür, dass Haushalte grundlegende Vorräte, alternative Lichtquellen, ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio sowie wichtige Dokumente und Medikamente griffbereit halten, um mehrere Tage selbstständig überbrücken zu können.
Um die Menschen im Ernstfall nicht allein zu lassen, richtet der Landkreis Havelland insgesamt 18 Katastrophenschutz‑Leuchttürme ein, die bei großflächigen Schadenslagen – insbesondere bei einem Blackout – als zentrale Anlaufstellen dienen. Diese Gebäude sind mit Notstrom versorgt und bieten Informationen zur aktuellen Lage, einfache medizinische Erstversorgung, eine Trinkwassernotversorgung sowie Möglichkeiten, Mobiltelefone oder andere Geräte zu laden.
Auch in Dallgow‑Döberitz ist ein solcher Leuchtturm vorgesehen, der im Rathaus als geschützter und technisch ausgerüsteter Ort verankert wird. Damit verbindet sich der Gedanke, individuelle Eigenvorsorge im Haushalt mit verlässlichen kommunalen Strukturen zu ergänzen, sodass Hilfe, Information und Grundversorgung auch dann noch erreichbar bleiben, wenn gewohnte Kommunikationswege ausfallen.
Katastrophenschutz im Havelland ist damit kein abstraktes Schreckensszenario, sondern ein gemeinsamer Prozess aus persönlicher Vorbereitung und professionellen Angeboten von Landkreis und Gemeinden. Wer sich frühzeitig informiert, Notvorräte anlegt und die Standorte der Katastrophenschutz‑Leuchttürme kennt, leistet einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit und zur Widerstandsfähigkeit der gesamten Region.
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